Energieversorgung Oberstdorf
1919 wurden die Elektrizitätswerke Oberstdorf gegründet. Heute heißt die Gesellschaft „Energieversorgung Oberstdorf GmbH“ und ist ein Teil der Gemeindewerke Oberstdorf, zu der auch die Wasserversorgung und die Kommunalen Dienste gehören.
Die Gemeindewerke Oberstdorf sind traditionsreicher Dienstleister für Oberstdorf und seine Ortsteile. Als Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen sind die Gemeindewerke Oberstdorf zuständig für die zuverlässige Versorgung mit bestem Trinkwasser und sauberer Energie, genauso wie die kommunalen Dienste des Bauhofs.
Die Geschichte der Energieversorgung Oberstdorf begann 1919 mit dem Erwerb des bis dahin privaten Wasserkraftwerkes „Besler’s Hammerschmiede“ aus dem Jahr 1898. Fungierten die Gemeindewerke Oberstdorf zunächst noch ausschließlich als Energieversorgungsunternehmen, übernahmen sie im Jahr 1938 auch die Wasserversorgung und die angeschlossene Abrechnungsverwaltung. Von nun an firmierten sie unter dem Namen "Elektrizitäts- und Wasserwerk". 1978 entstanden aus dem "Elektrizitäts- und Wasserwerk" (EWO) die "Gemeindewerke Oberstdorf“. Im Jahr 2001 wurden die Gemeindewerke zu einer Art Holding mit den beiden Tochtergesellschaften Energieversorgung Oberstdorf GmbH (EVO) und Wasserversorgung Oberstdorf GmbH (WVO). Im Jahr 2006 wurde der Bauhof als Kommunale Dienste Oberstdorf (KDO) eingegliedert.
Heute beschäftigen die Gemeindewerke Oberstdorf rund 85 qualifizierte Mitarbeiter und leisten täglich und rund um die Uhr vielfältige Aufgaben und Dienstleistungen auf kommunaler wie privatwirtschaftlicher Ebene.
Die Gemeindewerke Oberstdorf stehen für eine sichere und ressourcenschonende Versorgung der Marktgemeinde Oberstdorf mit Energie durch die Energieversorgung EVO (mit angeschlossenem Elektroinstallationsbetrieb und Ladengeschäft) und heimischem Trinkwasser höchster Qualität durch die Wasserversorgung WVO. Zusätzlich gehören den Gemeindewerken die Kommunalen Dienste KDO als kompetenter Infrastrukturdienstleister an.
Die EVO gehören zu Oberstdorf, hier ist unsere Heimat und hier ist unsere Zukunft.
Meilensteine der Energieversorgung Oberstdorf
- 1968 Kauf des Wasserkraftwerks »Trettach II« von der Fa. Robert Bosch GmbH zum Preis von 390.000 D-Mark. Die Anlage steht auf dem Gelände der früheren »Fabrik« von Oberstdorf (der Allgäuer Baumwollspinnerei Blaichach).
- 1992 Fertigstellung des Kraftwerks »Warmatsgund«. Das Oberbecken ist mit dem Unterbecken über den »Sissi-Stollen« verbunden. Die Frau des damaligen Bürgermeisters Eduard Geyer ist mit Ihrem Vornamen Elisabeth die Namensgeberin.
- 2005 Gründung der Stromnetzgesellschaft »Allgäu Netz GmbH & Co. KG«. »Allgäu Netz« hat seitdem das Stromnetz von der EVO gepachtet und betreibt dieses. Die EVO erbringt Dienstleistungen für »Allgäu Netz«.
- 2011 Das Kraftwerk Faltenbach geht in Betrieb: Das ehemalige Kraftwerk Kühberg aus dem Jahre 1929 wurde ersetzt durch das Kraftwerk »Faltenbach« mit deutlich höherer Leistung: statt wie bisher circa 700 MWh/a werden nun 4.000 MWh/a erzeugt.
- 2019 Über 50% des Oberstdorfer Strombedarfs wird vor Ort als saubere Energie erzeugt.
- Baustart Kraftwerk »Illerursprung«: Das alte Wasserkraftwerk »Trettach II« wird durch den Bau der neuen
- Wasserkraftanlage »Illerursprung« ersetzt.




